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Prof. DDr. Georg Wunderle (Hrsg.) "ZUR PSYCHOLOGIE DES HESYCHASTISCHEN GEBETS" Das östliche Christentum Neue Folge, Heft 2 Augustinus Verlag, HC 1949, 72 Seiten
ZUSTAND: 2 (altersbedingt guter Zustand mit Komplettbräunung; Namenseintrag, einige An- & Untersteichungen; Buchrücken leichte Läsur)
"Abhandlungen, im Auftrage der `Arbeits-Gemeinschaft der deutschen Augustinerordensprovinz zum Studium der Ostkirche
"Georg Wunderle begann bald nach Kriegsende die neue Folge der vom Nationalsozialismus unterbundenen Schriftenreihe `Das östliche Christentum´ herauszugeben. Im Hesychasmus steckt doch ein tief menschliches Problem, desen Dringlichkeit auch heute dem Tieferblickenden klar vor Augen tritt. Der Mensch und selbst der Christ der Gegenwart ist weithin ein Opfer (um nicht zu sagen: eine Beute) des Augenblickes, der aufreibenden Unruhe geworden. Er hat dadurch sich selbst verloren und Gott ist auch aus seiner Nähe gewichen. Nur in der Stille und Ruhe würde er sich und Gott wieder gewinnen können, - dazu vermag ihm die Ostkirche im hesychastischen Gebet eine Hilfe anzubieten. Ein einfacher russischer Mensch und seine `hesychastischen´ Erlebnisse schienen geeigneter für die seelenkundliche Betrachtung zu sein. Denn in sein einfältiges religiöses Bewußtsein - das Wort im schönsten Sinne verstanden - drängten sich gewiß am wenigsten die Einseitigkeiten theologischer Ansichten ein, die dem sogenannten `Hesychastenstreite´ in alter und in neuer Zeit eine solch befremdliche Note verlieh."
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