Sie haben außerdem folgende Möglichkeiten:
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1809, auf der Parade in Schönbrunn, versucht der junge Friedrich Staps mit einem Küchenmesser den Kaiser Napoleon zu töten. Er will die Welt von einem Tyrannen befreien. Mutig bekennt er sich zu seiner Tat. Von ähnlichem Idealismus wird auch der Student Karl Ludwig Sand geleitet, als er Kotzebue ersticht, den Literaten und Verächter der burschenschaftlichen Bestrebungen. Auch Sand wird ein Opfer seiner Tat, die nur weitere Unterdrückung zur Folge hatte. Den jüdischen Studenten David Frankenberger beunruhigt die faschistische Entwicklung in Deutschland und ihr Übergreifen auf die Schweiz so, dass er den Landesleiter der NSDAP, Wilhelm Gustloff, erschießt, hoffend, damit ein „Fanal“ zu geben. Er wird zu 18 Jahren Zuchthaus verurteilt. In sechs Reports, die Angriffe auf Persönlichkeiten des politischen Lebens schildern und bis zu dem 1939 auf Hitler verübten Anschlag führen, enthüllt der Autor, dass diese Attentate individuell geprägt und nicht Ausdruck revolutionären Bestreben waren. Knapp und spannend schildert er ungewöhnliche Fälle, die er Memoiren, Zeitschriften und anderen Quellen entnahm, und zeigt die Nutzlosigkeit des Attentats, des individuellen Terrors, als Mittel zur Veränderung gesellschaftlicher Zustände.
Greifenverlag zu Rudolstadt, 1983 Kanten leicht bestoßen, sonst altersgemäßer Zustand, 176 Seiten |





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