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Bärlauch Allium ursinum
Bärlauch ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von etwa 20 bis 50 Zentimeter erreicht. Diese Art hat einen geraden, zwei- oder dreikantigen, aufrechten Stängel. Die Pflanze hat grundständige, langgestielte Laubblätter mit ei-lanzettförmigen Blattspreiten, die jeweils zwei bis fünf Zentimeter breit sind. Bärlauch bildet einen doldigen Blütenstand aus fünf bis zwanzig Blüten. Er blüht mit weißen, sternförmigen, dreizähligen Blüten mit je sechs gleichgestalteten Blütenhüllblättern (Tepalen).
Inhalt für 50 Pflanzen
Aussaat und Kultur:
Die Aussaat erfolgt im Herbst oder Winter in Saatschalen mit keimfreier COMPO -Aussaaterde. Das Saatgut wird zuerst 2 - 4 Wochen im Zimmer bei 18-22°C und anschließend an einem geschützten Platz im Freien aufgestellt. Eine Schneedecke wirkt sich nicht nachteilig auf die Keimung aus. Wichtig ist eine Periode bei Temperaturen um 2 - 5 °C. Mit ansteigender Temperatur im Frühjahr setzt dann nach und nach die Keimung ein. Bärlauch keimt langsam und unregelmäßig, innerhalb von 8-14 Wochen.
Verwendung: Der Bärlauch ist eine altbekannte Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze, die seit einigen Jahren eine Renaissance erlebt. Die Pflanze ist zwar komplett essbar, genutzt werden aber vorwiegend die Blätter, frisch als Gewürz oder Gemüse in der Frühjahrsküche. Mittlerweile gibt es immer mehr Köche, die Bärlauch verwenden. In den Reformhäusern hat der Bärlauch in den letzten Jahren als Pesto Einzug gehalten.
Bärlauch verliert durch Erhitzen wertvolle Geschmackstoffe und büßt seinen hohen Vitamin-C-Gehalt ein. Vor allem werden durch die Hitzeeinwirkung die schwefelhaltigen Stoffe verändert, die für Geschmack und Heilwirkung maßgeblich sind. Daher wird empfohlen, Bärlauch lieber klein geschnitten und roh unter Salate oder andere Speisen zu mischen. Da Bärlauch das erste zu Jahresbeginn wachsende Kraut im Garten ist, kann er zunächst Schnittlauch oder Zwiebelkraut ersetzen.
Bärlauch wird auch zum Veredeln von Schnittkäse eingesetzt (Bärlauchkäse).. Allerdings produziert nur etwa die Hälfte der Blüten fruchtbare Samen, da die Befruchtungsrate der Blüten gering ist. Als typischer Frühjahrsgeophyt beendet der Bärlauch seinen Wachstumszyklus Ende Mai nach dem Abblühen, und die Pflanze zieht wieder in die Erde ein.Quelle: Wikipedia die freie Enzyklopädie
Inhaltsstoffe Ätherische Öle
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